Unsere Leistungen
Betoninstandsetzung und Betonbeschichtung: SPARTA Bautenschutz saniert geschädigten Beton an Brücken, Tunneln, Kläranlagen, Parkgaragen, Betonfassaden und anderen Bauwerken aus Beton und Stahlbeton in Wien und Niederösterreich. Wir setzen Schadstellen statisch konstruktiv und nicht konstruktiv instand, schützen Oberflächen mit Beschichtungen und schließen Risse durch Injektion. Nach ÖNORM B 4706, fremdüberwacht und gütegesichert.
Wann Beton saniert werden muss
Beton ist robust, aber nicht unbegrenzt haltbar. Über die Jahre dringen Kohlendioxid, Wasser und häufig auch Chloride aus Tausalz ein. Erreichen sie die Bewehrung, beginnt der Stahl zu rosten. Rost braucht mehr Platz als Stahl und sprengt den Beton von innen ab.
Typische Anzeichen, bei denen Sie handeln sollten:
- Abplatzungen mit freiliegender, rostiger Bewehrung
- Rostfahnen und feine Risse entlang der Bewehrung
- Hohlstellen, die beim Abklopfen dumpf klingen
- Durchfeuchtete Flächen, Ausblühungen und undichte Fugen
- Beschichtungen, die abblättern oder unterwandert sind
Je früher saniert wird, desto gezielter lässt sich instand setzen. Spät erkannte Schäden betreffen größere Flächen und verlangen tiefere Eingriffe. Mehr zu den Ursachen lesen Sie im Fachbeitrag zur Karbonatisierung von Beton.
Unsere Leistungen in der Betoninstandsetzung
Statisch konstruktive Instandsetzung
Wo Bauteile Lasten tragen, stellen wir Querschnitt und Verbund zur Bewehrung wieder her. Geschädigter Beton wird bis auf tragfähigen Untergrund abgetragen, die Bewehrung entrostet, geschützt und bei Bedarf ergänzt. Anschließend wird mit Instandsetzungsmörtel reprofiliert. Die Planung erfolgt gemeinsam mit dem Tragwerksplaner.
Statisch nicht konstruktive Instandsetzung
Bei oberflächennahen Schäden ohne Einfluss auf die Tragfähigkeit geht es um Schutz und Dauerhaftigkeit. Abplatzungen werden ausgebessert, zu geringe Bewehrungsüberdeckungen erhöht und die Flächen für eine Beschichtung vorbereitet.
Betonschutz und Beschichtung
Beschichtungen und Imprägnierungen bremsen das Eindringen von Wasser, Kohlendioxid und Chloriden. Je nach Bauteil wählen wir hydrophobierende Imprägnierungen, starre Schutzanstriche oder rissüberbrückende Systeme. Für befahrene Flächen kommen belastbare Kunstharzbeschichtungen zum Einsatz, mehr dazu unter Parkgaragensanierung und Kunstharzbeläge.
Injektionen
Risse, Fehlstellen und Kiesnester schließen wir durch Injektion, je nach Ziel kraftschlüssig mit Epoxidharz oder abdichtend mit Polyurethan oder Acrylat. Details finden Sie unter Verpress- und Injektionstechnik.
Bauwerke, die wir instand setzen
Brücken und Tunnel
Verkehrsbauwerke sind Tausalz, Frost und Dauerlast ausgesetzt. Chloride greifen die Bewehrung an, oft punktuell und tief im Bauteil. Instandsetzung und Schutzsystem müssen deshalb besonders genau auf das Schadensbild abgestimmt sein.
Kläranlagen und Wasserbauwerke
Becken und Kanäle stehen dauerhaft unter Wasser oder in feuchter, teils aggressiver Umgebung. Hier zählen dichte, chemisch beständige Oberflächen und eine Instandsetzung, die auch im nassen Milieu dauerhaft haftet.
Parkgaragen und Parkdecks
Tausalz aus dem Winterverkehr ist der häufigste Grund für Schäden an Decken, Rampen und Stützen. Für Garagen bieten wir einen eigenen Rundumservice von der Analyse bis zum Kunstharzbelag.
Betonfassaden und Fertigteile
An Fassaden zeigt sich Karbonatisierung meist zuerst an Kanten und Brüstungen mit geringer Betondeckung. Instandsetzung und Beschichtung erhalten die Architektur, mehr dazu unter Fassadensanierung.
Technische Bauwerke
Umspannwerke, Kollektoren und Schächte müssen während der Arbeiten in Betrieb bleiben. Das verlangt eine enge Abstimmung mit dem Betreiber und eine Ausführung, die Anlagen nicht beeinträchtigt.
Sie planen eine Betonsanierung? Kontaktieren Sie uns für eine Begutachtung.
Galerie
So funktionieren unsere Lösungen
So gehen wir vor
Von der Bestandsaufnahme bis zur Abnahme. Jeder Schritt ist abgestimmt, geprüft und dokumentiert.
- Begutachtung des Bauwerks und Aufnahme der Schäden
- Untersuchungen wie Karbonatisierungstiefe, Betondeckung und Untergrundfestigkeit, bei Bedarf durch eine Prüfanstalt
- Instandsetzungskonzept mit Verfahren, Materialien und Ablauf
- Ausführung durch unsere Fachleute, abgestimmt auf Nutzung und Betrieb
- Dokumentation und Qualitätssicherung nach den geltenden Normen
Normen und Auftraggeber
Geprüfte Systeme, geltende Richtlinien und eine enge Abstimmung mit allen Beteiligten.
Normen und Qualitätssicherung
Wir arbeiten nach geltenden Normen und Richtlinien, fremdüberwacht und gütegesichert. Grundlage sind insbesondere:
- ÖNORM B 4706, Instandsetzung von Betonbauwerken
- Richtlinie der Österreichischen Bautechnik Vereinigung (ÖBV) zur Erhaltung und Instandsetzung von Bauten aus Beton und Stahlbeton
SPARTA Bautenschutz ist zertifizierter Instandsetzungsfachbetrieb nach der Richtlinie der Österreichischen Bautechnik Vereinigung.
Für wen wir arbeiten
Unsere Auftraggeber sind Wohnbaugenossenschaften, Hausverwaltungen, Bauträger, Netzbetreiber und die öffentliche Hand. Wir sanieren Wohnanlagen ebenso wie technische Bauwerke, die während der Arbeiten in Betrieb bleiben.
Beispiele aus unserer Arbeit sind die Betonsanierung am Umspannwerk Simmering, die Fassade der Wohnhausanlage Gerasdorferstraße und die Trafogruben im Umspannwerk Favoriten.
Referenzprojekte
Ausgewählte Projekte zu dieser Leistung


Fachwissen zum Thema
Hintergründe zu Ursachen, Verfahren und Kosten. Fachbeiträge von SPARTA Bautenschutz aus Wien und Niederösterreich.
Häufige Fragen zur Betonsanierung
Antworten auf die Fragen, die uns Auftraggeber am häufigsten stellen.
Was ist der Unterschied zwischen Betonsanierung und Betoninstandsetzung?
Im Alltag werden beide Begriffe gleich verwendet. Fachlich spricht man von Instandsetzung, wenn Zustand und Dauerhaftigkeit eines Bauteils wiederhergestellt werden. Die ÖNORM B 4706 regelt genau das.
Reicht es, Abplatzungen einfach zu verspachteln?
Nein. Solange die Ursache, meist rostende Bewehrung, nicht beseitigt ist, platzt der Beton daneben wieder ab. Eine fachgerechte Instandsetzung entfernt den geschädigten Beton, schützt die Bewehrung und stellt den Querschnitt mit geeignetem Mörtel wieder her.
Wann braucht Beton eine Beschichtung?
Wenn er Wasser, Tausalz oder Kohlendioxid ausgesetzt ist und die Betondeckung gering ist. Eine Beschichtung oder Imprägnierung verlängert dann die Lebensdauer. Welches System passt, hängt von Belastung, Rissen und Untergrund ab.
Kann während der Sanierung weitergearbeitet oder gewohnt werden?
In den meisten Fällen ja. Wir planen Abschnitte, Zugänge und laute Arbeiten so, dass Bewohner, Mieter oder der technische Betrieb möglichst wenig eingeschränkt werden.
Was kostet eine Betonsanierung?
Das hängt von Schadensumfang, Zugänglichkeit und Schutzsystem ab. Eine belastbare Kostenschätzung setzt eine Begutachtung voraus. Die wichtigsten Kostenfaktoren am Beispiel der Fassade erklärt der Beitrag Fassadensanierung Kosten.


Kontaktieren Sie uns noch heute und starten Sie dieses erstklassige Abenteuer mit uns.











